Der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde Wenden hatte sich am Montag (24.03.2025) mit einem Antrag der CDU-Fraktion zu befassen.
Danach sollte die bereits bauantragsreife Planung des Feuerwehrgerätehauses Hünsborn erneut auf den Prüfstand gestellt werden.
Zugegeben – die UWG teilte zunächst die Auffassung der Gemeindeverwaltung und hielt den Zeitpunkt des Antrages für absurd. Warum kam dieser Antrag nicht früher? Warum erst jetzt?
Spricht man allerdings mit Kameraden der Feuerwehr stellt man fest, dass es in der Vergangenheit offenbar ein Kommunikationsproblem gab.
Planungen wurden demnach nicht wie dargestellt mit den Kameraden abgesprochen. Dies wurde sogar im Bericht des Leiters der Feuerwehr im Februar 2025 dokumentiert.
So hieß es darin:
Für erheblichen Unmut sorgte die Veröffentlichung der Baupläne in der Presse, bevor die Einheit Hünsborn diese zu Gesicht bekommen hatte. Diese Vorgehensweise führte zu großer Verärgerung innerhalb der Einheit und hätte durch eine frühzeitige Einbindung der betroffenen Kameradinnen und Kameraden vermieden werden können. Im Nachgang wurden die Pläne schließlich durch die Bauverwaltung vorgestellt, was die Situation kurz entspannte, jedoch den entstandenen Unmut nicht vollständig auflösen konnte.
(Quelle: Öffentliche Sitzungsvorlage XI/1101 zur Ratssitzung am 12.02.2025, Jahresbericht des Leiters der Feuerwehr, Seite 19, Kommunikationsprobleme und deren Auswirkungen)
Auch in der Informationsvorlage zur Umsetzung des Brandschutzbedarfsplan findet sich eine diesbezüglich klare Aussage:
„Die Planungen für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Hünsborn sind weitgehend abgeschlossen.
Änderungswünsche, die seitens der Feuerwehr eingebracht wurden, fanden jedoch keine Berücksichtigung.“
(Quelle: Öffentliche Sitzungsvorlage XI/1081 zur Ratssitzung am 12.02.2025, Informationsvorlage zur Umsetzung des Branschutzbedarfsplans, Punkt 10.2 Standorte und Standortstuktur)
Dies führte letztlich auch zur Kehrtwende bei der Bewertung des CDU-Antrags!
Die UWG-Ausschussmitglieder stimmten daher dem Ansinnen zu, bis zum nächsten Sitzungsblock für Klarheit zu sorgen.
Einer kompletten Neuplanung werden wir allerdings in Zukunft ebenso eine Absage erteilen, wie einer deutlichen Kostensteigerung!
Eine Entscheidung auf Grundlage einer belastbaren Kosten-/Nutzenabwägung und einer nochmaligen Beteiligung der Kameraden vor Ort sind wir dem Ehrenamt allerdings schuldig.
Daher haben wir dem Vorschlag des Bürgermeisters auch zugestimmt:
Einem erneuten Gespräch zwischen Verwaltung, Architektenbüro und Vertretern der Feuerwehr!
Im Mai wissen wir hoffentlich mehr…..